Stadtbahn Ludwigsburg – Stellungnahme der FDP Stadträte

FDP-Stadträte Johann Heer (links) und Jochen EiseleFDP-Stadträte Johann Heer (links) und Jochen Eisele

Die grundsätzlichen Ziele zur Verbesserung und Bewältigung der Verkehrsprobleme im Raum Ludwigsburg halten wir, auch vor dem Hintergrund der Feinstaubbelastung, für notwendig. Insofern ist der gefundene Kompromiss mit der Kombination von Niederstadtflurbahn und BRT –System ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Reaktivierung der Markgröninger Bahnlinie halten wir für sinnvoll, bedauern aber, dass statt moderner Wasserstoffzüge hier eine Technik  mit  Oberleitung, anstelle moderner Brennstoffzellen-Züge zur Anwendung kommt. Eine solche Technik halten wir im weiteren Verlauf für die Innenstadt für nicht umsetzbar.

Die angedachte Trassenführung über den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) halten wir für nicht optimal,  zumal  damit eine weitere  aufwändige Unterführung  neben dem Schillerdurchlass notwendig werden wird. Hier sind die Pläne des Landkreises in keinster Weise ausgereift und lassen Zweifel an einer schnellen Umsetzung aufkommen. Deshalb stehen die FDP Stadträte weiterhin voll  hinter der Einführung des BRT-Systems im Stadtgebiet. 

Darüber hinaus muss geprüft  werden, ob nicht eine direkte Anbindung  einer Stadtbahnlinie von Remseck aus nach Ludwigsburg über die Haltestelle bei Wüstenrot und von dort aus direkt über ein bestehendes Gleis („Schuster-Trasse“) die bessere Trassenführung darstellt.

Ungeklärt scheint auch die Förderungshöhe zu sein, sodass mit einer Steigerung des  Eigenanteil der Kommunen an den Kosten in der Größenordnung von ursprünglich 40  Mio. bis 70 Mio. auf nunmehr 120 Mio. €  zu rechnen ist, was manche Nachbarkommune nur mit großer Mühe finanzieren kann.

Die FDP sieht nun den Landrat in der Pflicht, Antworten und Lösungen auf den Tisch zu legen, die auch stadtverträglich für Ludwigsburg umsetzbar sind.

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