Von Kampfhunden der Stadt Ludwigsburg – oder Haushaltsberatungen mal etwas amüsant

In der heutigen WKV-Sitzung waren mehrere Dutzend Anträge zur Beratung und Änderung des Haushalts vorgelegt worden. Die Ausschussmitglieder waren dem Eindruck nach besser gelaunt, als die Haushaltslage es erwarten lässt – immerhin hatte sich in den letzten Tagen ja noch eine deutliche Verbesserung auf der Einnahmenseite – insbesondere durch die Gewerbesteuerzahlung von Porsche – ergeben.

Die von den Fraktionen gestellten Anträge zum Haushalt forderten meistens weitere Kürzungen. Aber es gab auch einige Anträge zu Steuererhöhungen, u.a. auch zum Thema Hundesteuer – speziell die Besteuerung der Kampfhunde wurde nochmals aufgegriffen. Der Stadtkämmerer trug in diesem Zusammenhang vor, dass man drei Kampfhunde bei der Stadt Ludwigsburg habe, blieb jedoch eine Erläuterung schuldig, wer aus der Verwaltung denn nun damit gemeint sei. Selbstverständlich muss man den Kämmerer in Schutz nehmen, denn er meinte mit der Anzahl Kampfhunde natürlich die Zahl der in Ludwigsburg tatsächlich registrierten Kampfhunde, deren Besitzer immerhin stolze 720,- Euro pro Kampfhund zu entrichten haben. Ein böser Schelm, der nun einen Freud’schen Versprecher vermutet – ein Realist, der allerdings vermutet, dass der eine oder andere Kampfhund wohl nicht gemeldet ist. Allerdings, welcher Kampfhund, pardon, welcher Mitarbeiter der Stadt will sich schon gerne mit Besitzern von Kampfhunden anlegen, die diese absichtlich verschweigen?

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