FDP begrüßt Entscheidung, dass keine Fahrverbote in Ludwigsburg erforderlich sind

Zu der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, dass es in Ludwigsburg keine Fahrverbote geben muss erklärt der FDP-Ortsvorsitzende Wolfgang Vogt am Freitag (28.05.2021) in Ludwigsburg:

"Ich begrüße die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts sehr. Angesichts der Der sehr guten Fortschritte, die Ludwigsburg bei der Entwicklung der Luftqualität auch ohne Fahrverbote bereits erzielt hat, wäre ein für viele Ludwigsburger enteignend wirkender Eingriff eines Fahrverbots völlig überzogen."

FDP-Stadträtin Stefanie KnechtFDP-Stadträtin Stefanie Knecht

FDP-Stadträtin Stefanie Knecht, Mitglied im Ausschuss Mobilität, Technik und Umwelt (MTU), fügt hinzu: "Die FDP-Fraktion in Ludwigsburger Stadtrat arbeitet hier konstruktiv an weiteren Verbesserungen. Eine besondere Rolle spielt dabei eine intelligente Verkehrssteuerung. Weniger Stop-and-Go und weniger unnötige Standzeiten an Ampeln leisten hier einen weiteren großen Beitrag zur Reduzierung der Emissionen. Die Flottenerneuerung im Fahrzeugbestand wird weiter zu Verbesserungen führen wie auch der Ausbau attraktiver Fahrradwege."

Vogt und Knecht freuen sich sehr über die Unterstützung, die in dieser Sache auch durch die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg kommt. 

Der verkehrspolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion Christian Jung MdL erklärte hierzu: „Die FDP/DVP-Landtagsfraktion lehnt flächendeckende Fahrverbote prinzipiell ab. Deshalb begrüßen wir das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig, dass es in Ludwigsburg kein Diesel-Fahrverbot geben wird. Dies wäre völlig unverhältnismäßig gewesen. Denn die Stadt Ludwigsburg hat in den vergangenen Jahren vielfältige Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffwerte für Stickstoff eingeleitet, so dass ein Diesel-Fahrverbot unnötig ist. 

Ein Diesel-Fahrverbot wäre in Ludwigsburg völlig unverhältnismäßig gewesen!
Christian Jung MdL

Gerade in und rund um Ludwigsburg brauchen wir jetzt mehr denn je ein Bekenntnis zur individuellen Mobilität. Die Benutzer von Autos, Fahrrädern oder dem ÖPNV dürfen nicht ideologisch gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen mehr denn je durch attraktive Angebote und durchdachte Infrastrukturmaßnahmen Kombinationsmöglichkeiten für ihre individuelle Mobilität erhalten. Die Chancen der Digitalisierung müssen endlich innovativ genutzt werden. Eine Art Kulturkampf gegen das Auto lehnen wir ab. Intelligente Verkehrspolitik setzt auf Vernetzung und Kooperation, nicht auf Konfrontation. Die heutige Entscheidung ist auch ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Aufhebung der Fahrverbote in Stuttgart.“

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