Ein klares JA zur Doppelstrategie – Absage an das Ultimatum des Landrats

v.l. FDP-Stdträte Jochen Eisele und Johann Heer, Oberbürgermeister Werner Spec, Wolfgang Vogt (FDP-Ortsvorsitzender), Stefanie Knecht (FDP-Kreisvorsitzende)v.l. FDP-Stdträte Jochen Eisele und Johann Heer, Oberbürgermeister Werner Spec, Wolfgang Vogt (FDP-Ortsvorsitzender), Stefanie Knecht (FDP-Kreisvorsitzende)

Ludwigsburg, 23.09.2018. „Der FDP-Ortsverband Ludwigsburg steht geschlossen hinter der Doppelstrategie der Stadt Ludwigsburg“ erklärt der FDP-Ortsvorsitzende Wolfgang Vogt. „Eine Verpflichtung für einen zukünftigen Bau einer Stadtbahn, wie sie dem Vernehmen nach der Landrat von der Stadt fordert, kann ohne das Vorliegen belastbarer Planungsunterlagen nicht erfolgen“, ergänzt FDP-Stadtrat Johann Heer. 

Einmütig hat der Ortsverband den beiden FDP-Stadträten Johann Heer und Jochen Eisele in diesem Thema den Rücken gestärkt. Vorausgegangen war eine 2-stündige Informationsveranstaltung mit dem Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec. Spec warb dabei für eine konsequente und zügige Umsetzung der von der Stadt eingeschlagenen Doppelstrategie: „Wir brauchen Verbesserungen im ÖPNV und nicht zuletzt bei der Luftqualität in Ludwigsburg zeitnah. Da kann nur das Angebot von BRT-Bussen gepaart mit einer reaktivierten Bahn nach Markgröningen angemessene Lösungen bieten. Dabei halten wir die Option für eine spätere Niederflurbahn offen“. 

Quelle: Stadt Ludwigsburg, Flyer "zeit für einen Spurwechsel", 2018Quelle: Stadt Ludwigsburg, Flyer "zeit für einen Spurwechsel", 2018
OB Werner Spec stellt die Streckenplanungen zur BRT-Trasse vorOB Werner Spec stellt die Streckenplanungen zur BRT-Trasse vor

Die Freien Demokraten hatten viele Fragen zu Details, aber auch zu grundlegenden Dingen, wie der Antriebstechnik der Bahn nach Markgröningen und dem Zeitrahmen für BRT und Bahn. „Wir sind überzeugt davon, dass eine moderne und zukunftsfähige Antriebstechnik wie der Brennstoffzellenantrieb für die Bahnanbindung nach Markgröningen ein Schritt in die richtige Richtung ist. Auch der BRT-Bus verspricht ein modernes Konzept, das gegenüber der schienengebundenen Stadtbahn einen erheblichen Zugewinn an Flexibilität bieten dürfte“, fasste Wolfgang Vogt die Ergebnisse zusammen und fügte hinzu: „Außerdem ist der Zeitrahmen für die Inbetriebnahme selbst bei konservativen Schätzungen um viele Jahre kürzer als der für die planungsintensive, langwierige und um ein Vielfaches teurere Schienenbahn“.

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