Umweltzone Ludwigsburg

Schlechte Luft kennt keine Grenzen. Man kann sich lang über Sinn und Unsinn der Plaketten streiten – meiner Meinung nach hat sich die Luft in Ludwigsburg durch die Einführung der grünen, gelben und roten Kleber nicht verändert – aber interessant ist schon, dass die Neckarweihinger und Poppenweiler nicht dazugehören. Also, Leute mit alten Autos, schnell in die Stadtteile östlich des Neckars umziehen und weiterhin plakettenfrei fahren – dann halt nicht mehr nach Ludwigsburg, aber vielleicht zum Nahversorger nach Marbach?

So sieht die Umweltzone Ludwigsburg aus.

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3 Kommentare

  1. Renate Engeln sagt:

    Oh doch, die Umweltzone Ludwigsburg bringt schon etwas:
    ein Umfahren der Stadt, einen Rückgang der Touristen und Käufer aus dem Umland, eine stärkere Frequentierung der Sonntagsausflügler in außerhalb gelegene Erholungsgebiete und Meiden des BlüBa….wenn das nichts ist??
    Vielleicht wären große Parkplätze vor den Toren mit einem Transfer die Lösung? 🙂

  2. Sven Vogel sagt:

    Man sieht dass dies ein zusätzlicher Grund ist, das Breuningerland auszubauen. Denn die Stadt treibt gerade auswärtige Kundschaft auf die „grüne Wiese“. Halten tue ich von der Umweltzone nichts!

  3. Atilla Böhm sagt:

    von der Umweltzone Ludwigsburg ist auch das Tammerfeld
    und Schloß Monrepos ausgenommen, d. h. Touristen und Kunden müssen sich vor der Anreise mit dem eigenen PKW in die Innenstadt eine Umweltplakette anschaffen.

    Eindeutige Benachteiligung der Touristikziele und Einzelhändler in der Innenstadt.

    Regierungspräsidium Stuttgar hat z. B. für die Gemarkung Stuttgart ausnahmslos das gesamte Stadtgebiet zur Umweltzone ausgerufen. In Ludwigsburg hat sie sich am Neckar und der Autobahn orientiert.